A-7000 Eisenstadt · Workshops vor Ort oder online+43 664 6129045 · madlberger@digitalisierungsberatung.at
Der Einstieg

KI-Workshop: AI Literacy für Ihr Team.

Der erste, oft wichtigste Schritt. Ihre Mitarbeiter bekommen einen fundierten Überblick über generative KI, lernen über zehn unterschiedliche Werkzeuge kennen und sind danach im Umgang mit KI ethisch, rechtlich und fachlich kompetent. AI Literacy ist die Grundkompetenz, auf der alles Weitere aufbaut.

Worum es geht

Der Workshop fördert die ethische, rechtliche und fachliche Kompetenz im Umgang mit KI. Damit ist er eine dokumentierte Maßnahme im Sinne des Artikel 4 EU AI Act, der durch den Digital Omnibus, Verordnung (EU) 2026/1744, mit Wirkung vom 27. Juli 2026 neu gefasst wurde. Verständlich, praxisnah und an einem Tag oder in kompakten Einheiten.

  • Für wen: ganze Teams, Abteilungen und alle, die KI im Job nutzen sollen
  • AI Literacy: sicheres Grundverständnis, was GenAI kann, wo Grenzen und Risiken liegen
  • Überblick und Tools: mehr als zehn unterschiedliche KI-Werkzeuge im praktischen Einsatz kennenlernen
  • EU AI Act aktuell: vermittelt KI-Kompetenz im Sinne der Begriffsbestimmung nach Art. 3 Z 56 und ist eine Maßnahme im Sinne des neu gefassten Art. 4, Stand Digital Omnibus vom 27. Juli 2026
  • Teilnahmebestätigung: dokumentiert die vermittelte KI-Kompetenz für Ihre Unterlagen

Workshop anfragen

Sagen Sie mir Gruppengröße und Vorkenntnisse, ich schlage ein passendes Format vor.

Der Ablauf

Wie ein KI-Workshop bei mir abläuft.

Kein Frontalvortrag mit Folienschlacht. Der Anteil, in dem die Teilnehmenden selbst an ihren echten Aufgaben arbeiten, ist bewusst hoch.

SCHRITT 1 · VORGESPRÄCH

Was bei Ihnen anliegt

Ein kurzes Gespräch mit der Führung: Welche Aufgaben fallen im Team an, welche Werkzeuge sind schon im Haus, wo gibt es Bedenken. Danach steht die Auswahl der Tools und Beispiele. Ich arbeite nicht mit Standardbeispielen aus dem Lehrbuch, sondern mit Ihren Aufgaben.

SCHRITT 2 · WORKSHOP

Verstehen, ausprobieren, einordnen

Zuerst die Grundlagen: Wie generative Modelle arbeiten, warum sie überzeugend falsch sein können, was das für die Verantwortung bedeutet. Dann Praxis an eigenen Aufgaben. Zum Schluss die Rahmenbedingungen: Datenschutz, Urheberrecht, Geheimnisschutz, EU AI Act.

SCHRITT 3 · DANACH

Was bleibt

Eine Teilnahmebestätigung, eine kurze Zusammenfassung der gezeigten Werkzeuge und eine Liste der Anwendungsfälle, die im Workshop aufgetaucht sind. Letztere ist oft der Ausgangspunkt für die Use-Case-Analyse.

Warum das jetzt Thema ist

Schatten-KI ist kein Randphänomen.

In fast jedem Unternehmen, in das ich komme, wird generative KI längst benutzt. Nur nicht offiziell. Mitarbeitende nutzen private Zugänge, weil es die Arbeit erleichtert, und niemand hat ihnen gesagt, was erlaubt ist und was nicht. Das ist verständlich und riskant zugleich: Es können Kundendaten, Kalkulationen oder Personalinformationen in Systeme fließen, über die das Unternehmen keine Kontrolle hat.

Ein Verbot löst das nicht, es verlagert die Nutzung nur weiter in den Untergrund. Was funktioniert, ist Kompetenz plus Klarheit: Die Leute verstehen, wie diese Werkzeuge arbeiten, wo die Grenzen liegen und welche Regeln im Haus gelten. Genau dafür ist dieser Workshop gebaut. Er ist damit auch die günstigste Risikoreduktion, die Sie im KI-Umfeld einkaufen können.

Der zweite Grund ist die Rechtslage, und hier lohnt ein genauer Blick, weil sich gerade etwas geändert hat. Seit Februar 2025 galt für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen die Pflicht, ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz sicherzustellen. Der Digital Omnibus hat das mit Wirkung vom 27. Juli 2026 gelockert: Verlangt sind nun Maßnahmen nach besten Kräften, kein bestimmtes Kompetenzniveau je Person.

Manche werden daraus schließen, das Thema sei erledigt. Das halte ich für einen Fehler. Der Gesetzgeber hat die Nachweispflicht entschärft, nicht das Risiko. Wenn eine Mitarbeiterin Kundendaten in ein unkontrolliertes System einträgt, ist das nach wie vor ein Datenschutzvorfall. Wenn ein Angebot auf einer erfundenen Zahl beruht, haftet das Unternehmen. Und die Sorgfaltspflicht der Geschäftsführung stand nie im AI Act, sondern im Gesellschaftsrecht. Die einzige Frage, die der Omnibus beantwortet hat, ist, ob Sie Zertifikate sammeln müssen. Die Antwort lautet nein. Ob Ihre Leute wissen, was sie tun, bleibt Ihre Aufgabe.

Für wen der Workshop nicht passt

  • Wenn Sie fertige Software suchen: Ich verkaufe keine Lizenzen und empfehle kein Produkt, an dem ich mitverdiene.
  • Wenn nur eine Person geschult werden soll: Dann ist eine Einzelbegleitung sinnvoller als ein Gruppenformat.
  • Wenn der konkrete Anwendungsfall schon feststeht: Dann starten Sie besser direkt mit der Use-Case-Analyse.
  • Wenn die Führung nicht dabei ist: Ein Team, das KI kann, aber keinen Auftrag hat, wird sie nicht einsetzen. KI ist Chefsache.
Häufige Fragen

Zum KI-Workshop.

Wie lange dauert ein KI-Workshop?

Das gängige Format ist ein Tag. Wenn ein ganzer Tag im Betrieb nicht darstellbar ist, teile ich die Inhalte in kompakte Halbtage oder in eine Reihe kürzerer Einheiten. Bei sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen ist die Reihe meist die bessere Wahl, weil zwischen den Terminen Zeit zum Üben bleibt.

Hat der Digital Omnibus die KI-Kompetenzpflicht abgeschafft?

Nein, er hat sie abgeschwächt. Der Digital Omnibus on AI, Verordnung (EU) 2026/1744, ist seit 27. Juli 2026 in Kraft und fasst Artikel 4 des AI Act neu. Statt sicherzustellen, dass jede Person über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt, müssen Anbieter und Betreiber nun nach besten Kräften Maßnahmen ergreifen, die KI-Kompetenz fördern: Schulungen, Informationsmaterial, Austausch bewährter Praxis. Aus einer Ergebnispflicht ist eine Bemühenspflicht geworden. Für Betreiber von Hochrisiko-Systemen gilt Artikel 26 Absatz 2 unverändert strenger.

Was bringt der Workshop dann rechtlich noch?

Er ist eine dokumentierte Maßnahme im Sinne des neu gefassten Artikel 4, und dafür genügt sie auch: Ein individueller Kompetenznachweis ist nicht mehr verlangt. Wichtiger ist aber, was der Omnibus nicht geändert hat. Datenschutzrecht, Geheimnisschutz, Urheberrecht und die allgemeine Sorgfaltspflicht der Geschäftsführung gelten unverändert. Wer Mitarbeitende unvorbereitet mit KI-Werkzeugen arbeiten lässt und dadurch Schaden verursacht, kann sich nicht darauf berufen, dass Artikel 4 gelockert wurde. Eine Rechtsberatung ist der Workshop nicht, die Prüfung Ihres Einzelfalls gehört zu Ihrem Rechtsbeistand.

Brauchen die Teilnehmenden Vorkenntnisse?

Nein. Der Workshop beginnt bei null und funktioniert auch in gemischten Gruppen. Wer schon mit KI arbeitet, bekommt in denselben Einheiten die tieferen Fragen: Wo täuscht ein Modell, wie erkenne ich das, was darf ich hineinschreiben und was nicht.

Welche KI-Tools werden gezeigt?

Mehr als zehn unterschiedliche Werkzeuge aus den Bereichen Text, Recherche, Bild, Auswertung, Transkription und Automatisierung. Die Auswahl richtet sich nach Ihrer Branche und Ihren Aufgaben. Ich bin an keinen Hersteller gebunden und verkaufe im Workshop keine Lizenzen.

Wie viele Personen können teilnehmen?

Praktikabel sind acht bis zwanzig Personen. Darunter wird es fast zur Einzelbegleitung, was möglich, aber teurer pro Kopf ist. Bei mehr als zwanzig Personen empfehle ich zwei Gruppen, weil sonst der Übungsanteil leidet.

Was kostet ein KI-Workshop?

Das Honorar hängt von Format, Gruppengröße und Vorbereitungsaufwand ab. Nennen Sie mir Teilnehmerzahl, Ort und Zielsetzung, dann erhalten Sie ein konkretes Angebot. Für Förderungen zur betrieblichen Weiterbildung gebe ich Hinweise, wo eine Antragstellung sinnvoll sein kann.

Wo findet der Workshop statt?

Am liebsten bei Ihnen im Haus, weil die Teilnehmenden dann an ihren echten Arbeitsmitteln arbeiten. Vor Ort bin ich im Burgenland, in Wien und in Niederösterreich regelmäßig unterwegs, auf Anfrage in ganz Österreich. Online funktioniert das Format ebenfalls, mit etwas kleineren Gruppen.